Vergleich

Lieferando-Alternative: Was ein eigenes Bestellsystem kann und was nicht

Wer nach einer Lieferando-Alternative sucht, will meistens eines: die Provision loswerden. Ein eigenes Bestellsystem schafft das, aber nur für die Kunden, die es auch benutzen. Hier steht, was ShopBite kann, was es nicht kann und für wen sich der Wechsel lohnt.

Vorweg: ShopBite ersetzt Lieferando nicht

Lieferando, Wolt und Uber Eats sind Marktplätze. Sie bringen Reichweite, Neukunden und teilweise eigene Fahrer, und sie nehmen dafür einen Anteil an jeder Bestellung. ShopBite ist ein Bestellsystem für deine eigene Website. Es bringt keine Reichweite, dafür kostet es pro Bestellung nichts. Das eine ersetzt das andere nicht. Die Frage ist, welcher Anteil deiner Bestellungen von Stammkunden kommt, die dich sowieso kennen. Für diesen Anteil zahlst du auf der Plattform Provision, die du nicht zahlen müsstest.

Der Vergleich

LieferandoWoltUber EatsEigener Shop mit ShopBite
Provision pro Bestellungrund 13 % bei eigener Lieferung, rund 30 % mit Lieferando-Fahrernrund 30 % mit Wolt-Fahrernbis rund 30 %keine
Reichweite und Neukundenhoch, größte Plattform in Deutschlandmittel, Großstädtemittel, Großstädtekeine, du bringst die Kunden selbst
Fahreroptional buchbarjajanein, eigene Lieferung oder Abholung
Eigene Domain und Brandingnein, Unterseite auf der Plattformneinneinja
Kundendatenbleiben bei der Plattformbleiben bei der Plattformbleiben bei der Plattformbleiben bei dir
Laufende KostenProvision, je nach Vertrag GebührenProvisionProvisionServer rund 20 € im Monat, Zahlungsgebühren nur bei Online-Zahlung
Einmalige Kostenkeinekeinekeine0 € selbst gehostet, ab 4.999 € zzgl. MwSt. mit Einrichtung durch uns
Vertragsbindunglaut Vertraglaut Vertraglaut Vertragkeine, Open Source unter MIT-Lizenz

Die Provisionssätze der Plattformen stammen aus deren öffentlichen Angaben, Stand September 2026, und unterscheiden sich je nach Vertrag und Stadt. Der Satz in deinem Vertrag zählt.

Für wen sich ein eigener Shop lohnt

  • Betriebe mit Stammkundschaft. Wenn ein großer Teil deiner Bestellungen von Leuten kommt, die dich kennen, zahlst du für diese Bestellungen Provision ohne Gegenleistung. Bei unserem ersten Kunden sind 71 Prozent aller Online-Bestellungen Wiederholungsbestellungen.
  • Betriebe mit eigener Lieferung oder Abholung. Wer sowieso selbst fährt, braucht von der Plattform nur die Sichtbarkeit.
  • Betriebe, deren Telefon zu Stoßzeiten besetzt ist. Ein eigener Shop nimmt Bestellungen an, während das Telefon klingelt. Zwei Drittel der Online-Bestellungen bei La Fattoria kommen zwischen 17 und 20 Uhr.

Für wen nicht

  • Neu eröffnete Betriebe ohne Stammkunden. Die brauchen erst einmal Reichweite, und die gibt es auf der Plattform.
  • Betriebe ohne eigene Fahrer, die nicht auf Abholung setzen wollen. Ohne Lieferlogistik hilft ein Bestellsystem nicht.
  • Betriebe, die niemanden haben, der die Speisekarte pflegt. Ein eigener Shop braucht jemanden, der Preise und Öffnungszeiten aktuell hält. Das dauert Minuten, aber jemand muss es tun.

So funktioniert beides zusammen

Die meisten Betriebe, die wir kennen, fahren zwei Kanäle: die Plattform für Neukunden und Sichtbarkeit, den eigenen Shop für alle, die schon einmal bestellt haben. Der Wechsel passiert über Kleinigkeiten. Ein Aufkleber auf dem Karton mit der eigenen Adresse. Ein Flyer in der Tüte mit einem Rabattcode, der nur im eigenen Shop gilt. Der Link im Google-Eintrag, der auf den eigenen Shop zeigt statt auf die Plattform. Wer zweimal direkt bestellt hat, kommt in der Regel wieder direkt.

Wie das bei einem echten Betrieb aussieht, steht in der Case Study zur Pizzeria La Fattoria. Was die Provision in deinem Fall kostet, zeigt der Provisionsrechner.

Häufige Fragen

Herausfinden, ob sich der eigene Shop für dich rechnet

Im Beratungsgespräch schauen wir auf deine Bestellungen, nicht auf Folien. Kostenlos und ohne Verpflichtung.